Vereinigten Schleusegrund Chöre 7. Januar 2015 Neujahrskonzert mit dem Ural Kosaken Chor

SCHLEUSEGRUND (E.S.) - Das inzwischen zur Tradition gewordene Neujahrskonzert ging am 5. Januar zum 6. Mal über die Bühne. Großes Finale auf der Bühne des Gießübler Vereinshaus: Die Vereinigten Chöre des Schleusegrunds und die Sänger des Ural Kosaken Chors.

© Eberhard Sittig
Bis auf den letzten Platz gefüllt war der große Saal im Gießübler Vereinshaus. Die Besucher kamen nicht nur aus allen Orten des Schleusegrundes - es war extra ein Bustransfer eingerichtet worden - auch Besucher beispielsweise aus Merbelsrod, Schnett und Schleusinger Neundorf sind Stammgäste bei den Neujahrskonzerten. Besonders herzlich begrüßen konnte Willi Geier, der 1. Vorstand des Gesangvereins Wanderlust Gießübel, u. a. den Bürgermeister der Einheitsgemeinde Heiko Schilling. "Wir sind überwältigt von dem Zuspruch zu unserem Konzert", hob Willi Geier zu Beginn hervor. Trotz einer ganzen Reihe hochkarätiger Veranstaltungen im Territorium. Und mit "wir" meinte er die Mitglieder der drei Gesangvereine in der Einheitsgemeinde Schleusegrund, den Gesangverein "Schleusegrund 1863", den Männerchor "Waldecho" Oberneubrunn und den Gesangverein "Wanderlust" Gießübel, die zu Jahresbeginn dieses gesellschaftliches Ereignis in der Gemeinde nicht nur vorbereiten und organisieren, sondern auch selbst einen künstlerisch hervorragenden Beitrag mit ihren Liedern auf der Bühne leisten. Für den Tenor Axel Witter vom Gesangverein Schleusegrund dürfte es das Lampenfieber besonders groß gewesen sein, war es doch seine erste Solodarbietung bei einem Liederabend.

Gefeierte Gäste des Abends waren die Sänger des "Ural Kosaken Chores" unter Leitung von Wladimir Koslovskij, die schon bei der Premiere der Schleusegründer Neujahrskonzerte vor fünf Jahren zu Gast waren. Emotionaler Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Auftritt des Ural Kosaken Chores und der "Vereinigten Schleusegrund Chöre" auf der großen Bühne des Gießübler Vereinshauses. Dazu hatte es nur eine einzige Probe kurz vor Konzertbeginn bedurft.Zu Ehren des Abends hatte Willi Geier wieder seine Russischkenntnisse ausgekramt und so konnte er die Sänger des Ural Kosaken Chores unter Applaus auf Russisch begrüßen. Die ehemaligen DDR-Bürger zwischen 30 und 70, die in der Schule Russisch hatten, hätten ihn sicherlich verstanden, meinte Willi Geier scherzhaft. Ob es auch ihre russischen Gäste verstanden haben, wisse er nicht, meinte er unter Applaus.

Das Eröffnungsprogramm der Schleusegrund-Chöre beinhaltete Samstagabend auch russische Volkslieder, die das Publikum auf das Programm des Ural Kosaken Chores einstimmten. Zuvor hatte Bürgermeister Heiko Schilling allen herzliche Neujahrwünsche überbracht, auch im Namen der Gemeinderäte und der Gemeindeverwaltung. Er dankte den Vereinen in der Gemeinde für ihr Engagement und anlässlich des Neujahrskonzertes natürlich besonders den drei Chören, die eine solch tolle Veranstaltung auf die Beine stellen.

Gießübel war vorerst der letzte Auftritt in Deutschland für die Sänger, von hier aus ging es im Rahmen ihrer Europatournee weiter in die Schweiz. Zusammen mit den Gästen und Sängerinnen und Sängern feierten sie in das russische "Große Neujahr" hinein, musikalisch unterhalten von der Blaskapelle Gießübel.

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